WM junge Vielseitigkeitspferde: Beide Titel bleiben in Frankreich

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Bei den Sechsjährigen wirbelte das abschließende Springen die Rangierung ordentlich durcheinander und die Vielseitigkeit machte einfach Spaß.

 

Nur der Sieger, Thomas Carlile behielt auf seinem Anglo-Araber Tenareze (v. Jaguar Mail) die Spitzenposition, die er bereits nach der Dressur eingenommen hatte. Ohne Abwurf kam er durch das Springen, damit beendete er die Prüfung mit 40,40 Minuspunkten. Die Silbermedaille sicherte sich der Neuseeländer Andrew Nicholson im Sattel von Jet Set (v. Nordico). Nach Dressur und Gelände hatte er auf Rang sechs gelegen. Durch einen Nullrunde im Parcours schob er sich auf einen Podestplatz vor (46,00). Auch der Drittplatzierte Pole Pawel Spisak profitierte im Sattel des polnisch gezogenen Banderas (v. Moravia) von den Fehlern der anderen. Er blieb ohne Punkte (46,20). Insgesamt gab es nur vier Nuller im Springen. Neben den drei Medaillengewinnern lieferte Nadine Marzahl auf der Vize-Bundeschampionesse Valentine (v. Valentino) einen fehlerfreien Ritt. In der Endabrechnung landete das Paar auf Rang 13 (71,00). Michael Jung und FST Ricona traten nicht zum Springen an. Nach den ersten beiden Teilprüfungen hatte das Paar auf dem aussichtsreichen dritten Platz gelegen.

Bei den Siebenjährigen gab es nicht so viele Veränderungen nach dem Springen. Die drei Erstplatzierten nach Dressur und Gelände tauschten allerdings die Plätze. Thomas Carlile schob sich auf dem französisch gezogenen Sirocco du Gers (United – Gribaldi) durch eine Nullrunde im Parcours (insgesamt gab es nur drei) vom zweiten Platz auf die Spitzenposition vor (38,10). Das bedeutete die zweite Goldmedaille für ihn bei der WM der jungen Vielseitigkeitspferde. Silber geht nach Italien: Aoife Clark und Fernhill Adventure hatten zwar einen Abwurf im Parcours, rutschten aber trotzdem auf den zweiten Platz in der Endabrechnung vor (45,10). Das führende Paar nach Dressur und Gelände, der Franzose Mathieu Lemoine auf dem KWPN-Wallach Bart, hatte zwei Fehler. Das reichte aber immerhin noch zur Bronzemedaille (45,80). Bestes Deutsches Paar war Kai-Steffen Meier auf Stanleyville auf Rang neun (52,90)

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