Grüne Woche 2017

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Quellenangabe: "obs/Messe Berlin GmbH/Bernd Eylers"

Berlin (ots) – Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche Berlin 2017 (20.-29.1.) findet vom 20. bis zum 22. Januar die 8. Bundeskaltblutschau der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) statt. Rund 90 Pferde der Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Süddeutsches Kaltblut, Schleswiger Kaltblut und Schwarzwälder Kaltblut präsentieren sich in verschiedenen Schauwettbewerben im großen Vorführring der Tierhalle 25. Prämiert werden acht Bundessieger – jeweils vier Stuten und Hengste.

Am Start ist die in Deutschland verbreitetste Kaltblutrasse, das Rheinisch-Deutsche Kaltblutpferd. Ihr Ursprung geht auf eine Belgische Zugpferderasse zurück. Zurzeit sind 1.165 eingetragenenStuten und 142 Hengste in zehn FN-Mitgliedszuchtverbänden beheimatet.

Auch Züchter des ursprünglich aus dem Schwarzwald stammenden Schwarzwälder Kaltblutpferdes – aufgrund seiner charakteristischen Dunkelfuchsfarbe mit dem hellen Langhaar als Schwarzwälder Fuchs bezeichnet – stellen ihre Tiere vor.

Als weitere, ebenfalls aus Süddeutschland stammende Kaltblutrasse wird das Süddeutsche Kaltblutpferd in Berlin zu sehen sein. Diese in Bayern größte Kaltblutpopulation ist in der Ursprungszucht auf den Noriker zurückzuführen. Insgesamt sind zurzeit 1.865 Stuten und 142 Hengste im Zuchtbuch des Süddeutschen Kaltblutes bei den Zuchtverbänden eingetragen.

Aus dem hohen Norden Deutschlands stammen die Schleswiger Kaltblutpferde, die sich ebenfalls in Berlin dem Urteil der Richter stellen werden. Die Zucht dieser stark gefährdeten Rasse ist auf den dänischen Jütländer zurückzuführen.

In acht verschiedenen Schauwettbewerben werden die mächtigen und zugleich erhabenen Pferde einzeln auf der Dreiecksbahn im Stand, Schritt und Trab gemustert und anschließend vor den Augen der Zuschauer im Ring rangiert. Für jede teilnehmende Rasse werden je ein Bundessiegerhengst und eine Bundessiegerstute ermittelt. Die Zuchtverbände müssen bis zum 1. November 2016 die namentlichen Nennungen an den Bereich Zucht der FN entrichten.

Quellenangabe: „obs/Messe Berlin GmbH/Bernd Eylers“

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